Ist es für die Befriedigung Ihrer Hotelkunden, Händler oder Privatkunden von Vorteil oder ein Handikap, Erbe der französischen Gastronomie zu sein?

Marmeladen-Know-how made in France

09

April 2021

Was denken die Verbraucher in der Ära der digitalen Technik, wo Restaurants mit wenigen Mausklicks und in kurzer Zeit frei Haus liefern, über die französische Gastronomie und ihre traditionellen Erben?

Neben diesen neuen Konsumgewohnheiten sagen die Spezialisten voraus, dass die gegenwärtige Krise unsere Verhaltensweisen nachhaltig prägen und die Gastronomie, das Hotelgewerbe und den Handel im Allgemeinen beeinflussen wird.

Die Frage, ob die Ernährungsmodelle jeder Kultur dieser neuen Lebensart widerstehen werden und welchen Platz unser Erbe in Zukunft bei den Verbrauchern einnehmen wird, ist mithin völlig gerechtfertigt.

Welche Rolle kann die französische Gastronomie mit ihren Traditionen bei diesen neuen Ernährungsgewohnheiten und Praktiken, die sich erneuern und neu erfinden, letztendlich spielen?

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Was verbirgt sich hinter dem Begriff der Ernährungstradition?

Die Hinterfragung des Stellenwerts der französischen Gastronomie in den Augen der Verbraucher bedarf eingangs einer einheitlichen Definition der Tradition, der traditionellen Gesten, der Gastronomie.

Laut Wörterbuch ist die Tradition eine: „Doktrin, Praxis, die von Jahrhundert zu Jahrhundert ursprünglich durch das Wort oder das Beispiel weitergegeben wird“, aber auch eine „Reihe von Kenntnissen über die Vergangenheit, die von Generation zu Generation überliefert werden“.

Für Modernität und Entwicklung lassen diese Definitionen nur wenig Platz!

In den Augen der Verbraucher ist die Tradition hingegen ein positiver Wert, und die Wahrung des Erbes wird im Ernährungsbereich besonders geschätzt.

Für die Fertigung unserer Nahrungsmittel rühmen wir den Handwerker und seine traditionellen Gesten, sind wir auf der Suche nach Weitergabe des Know-how und beunruhigt, wenn es zu verschwinden droht.

In der Welt hat sich die französische Gastronomie als ein Erbe durchgesetzt, das für Qualität bürgt.

Sie wurde von der UNESCO gar amtlich mit ihrer Eintragung als Weltkulturerbe anerkannt, um geschützt zu werden.

Certifications Qualité - EPV - PAQ

Erbe des Know-how und Modernität: gegensätzlich oder ergänzungsfähig?

In Frankreich werden die traditionellen Gesten und ihre Einhaltung vom französischen Staat selbst mit dem Gütezeichen Entreprise du Patrimoine Vivant gewürdigt, das nach der Prüfung eines Antrags und einem Audit beim betreffenden Handwerker oder Hersteller zuerkannt wird. Dieses Gütezeichen bestätigt traditionelle Gesten und Verfahren eines Berufsstands, die aus dem gastronomischen Erbe hervorgegangen sind.

Vergessen werden darf allerdings nicht, dass dieses Gütezeichen dem „lebendigen“ Erbe gewidmet ist! Um diese Anerkennung beanspruchen zu können, genügt es nicht, ein Know-how zu erben: Es muss gelebt werden!

Der französische Staat beabsichtigt damit, dass die Unternehmen, denen dieses Gütezeichen EPV zuerkannt wurde, die Ausstrahlung der Traditionen der französischen Berufe in allen Teilen der Welt gewährleisten, sie anpassen und entwickeln, um ihren Wert und ihre Qualität zu bewahren.

Die französischen Chefgastronomen aus allen Bereichen haben das verstanden: Sie gründeten den Collège Culinaire de France, dem sie beitreten. Der Verein verleiht diesen Titel Herstellern und Gastronomen, die dieser Forderung nachkommen.

Hier ihre Grundsätze:

  • „Förderung der Qualität dessen, was auf den Teller kommt, aufgrund der Qualität und des Reichtums der Zusammenarbeit zwischen Männern und Frauen des kulinarischen Handwerks.
  • Gewährleistung der gemeinsamen Vision, derselben Leidenschaft und desselben Engagements für die Übertragung und die Zukunft des handwerklichen kulinarischen Erbes.
  • Vertretung des Standpunkts, dass das Produkt, das Wissen um das Produkt und seine Wahrung im Mittelpunkt steht. Die Küche ist die Offenbarung der Natur in der Kultur.“

Auch für diese Meister des Geschmacks muss das kulinarische Erbe übertragen werden und zeitgleich zukunftsorientiert sein.

Das kulinarische Know-how ist der Sockel einer Verankerung in der Gegenwart und einer qualitätsvollen Zukunftsvision. Ergänzungsfähig und nicht ge

Welche Realität verbirgt sich hinter der Fertigung hausgemachter Konfitüre „à l’Ancienne“?

Was bedeutet die Fertigung hausgemachter Konfitüren heute? Sie bürgt für die Wahrung traditioneller Gesten, gastronomischer Rezepte und die Art der Zubereitung „à l’Ancienne“.

Wie verkörpert Andrésy Confitures das traditionelle Erbe des Konfitüremachers?

Bei Andrésy Confitures lebt dieses kulinarische Erbe seit 1952 jeden Tag in den Entscheidungen, die Ihr Konfitüremacher während seiner 70-jährigen Erfahrung getroffen hat.

Hier das lebendige Erbe Ihres französischen Konfitüremachers:

  • Beherrschung des Sourcing der Zutaten: Alle großen Chefköche werden es Ihnen sagen: Die richtige Auswahl qualitätsvoller Zutaten ist die Basis der Gastronomie. Aus diesem Grund ist das Sourcing bei Andrésy Confitures eine Kernkompetenz, die über Generationen überliefert wurde.
  • Auswahl der für das Rezept geeigneten Obstsorte: Es genügt keineswegs, eine ausgezeichnete Erdbeere auszuwählen, um eine gute hausgemachte Erdbeerkonfitüre herzustellen, da die Erdbeersorte für das Rezept geeignet sein muss. Für die Konfitüre heißt dies, dass die Erdbeere, die roh und frisch in ihrem Teller köstlich ist, nach dem für das Kandieren in Rohrzucker erforderlichen Garen ihre Geschmacksmerkmale auf Ihrem Brot bewahrt.
  • Beherrschung der Rezepte: Es gibt etliche Möglichkeiten, hausgemachte Konfitüren herzustellen. Diese Rezepte basieren auf zwei wesentlichen Elementen: Obst und Zucker, da die Konfitüre das Ergebnis eines geeigneten Kandierens der Zutaten ist. Bei Andrésy Confitures hat uns die Erfahrung gelehrt, das beste Rezept auszuwählen.
  • Nutzung der richtigen Arbeitsmittel: Nach der französischen Tradition ist der Kupferkessel das unumgängliche Arbeitsmittel für die Konfitüreherstellung. Und wussten Sie schon, warum? Einzig der Kupferkessel ermöglicht es, die richtig dosierte Wärme für ein den Früchten zuträgliches Kandieren einheitlich und schnell zu verteilen.
  • Praxis der traditionellen Gesten: Wussten Sie schon, wie Ihr Rezept für eine perfekte Osmose zwischen Früchten und Zucker richtig umgerührt wird? Und wussten Sie, warum am Ende des Garprozesses „abgeschöpft“ werden muss? Das alles sind überlieferte Geheimnisse, Gesten, die im Laufe der Zeit erlernt wurden und aufgrund ihrer Relevanz für die Qualität der Fertigung hausgemachter Konfitüre eingehalten werden.

Bei Andrésy Confitures gehört unser kulinarisches Erbe zu unserem Alltag als anspruchsvoller Konfitüremacher: Die Auswahl und die Menge der Zutaten, ihr Gleichgewicht im Rezept, ihre Garzeit in unseren Kupferkesseln, unsere traditionellen Gesten tragen zum Erfolg unserer Fertigung hausgemachter Konfitüre bei!

Coffret de confitures orgines

Wird das Erbe des Konfitüremacher den heutigen Erwartungen der Verbraucher noch gerecht?

Sie fragen sich zu Recht, in welchem Maße dieses traditionelle Erbe uns nicht daran hindert, dem Bedarf der Verbraucher von heute und morgen gerecht zu werden.

In der heutigen Zeit und mehr noch mit der gegenwärtigen Krise sind sich die Beobachter der Gesellschaft und Trendsetter einig: Die Verbraucher bevorzugen, was gut, gesund, natürlich und einfach ist.

Sie setzten sich für Fair Trade aufgrund seiner Nähe oder seiner Werte ein, da er gerecht ist und die Interessen aller Beteiligten wahrt.

Seit Jahren hat auch das Herkunftsgebiet wieder in unseren Tellern und im Handel Einzug gehalten und ist die Tradition synonym für Qualität und harmonisches Zusammenleben, während die Authentizität aufgewertet und gesucht wird.

Seit Beginn der Krise haben wir die Vorzüge der Nähe, die Kluft, die uns von ausgelagerten Unternehmen trennt, den Sinn und die Werte, die dem Profit zum Opfer gefallen waren, wiederentdeckt.

Mehr darüber erfahren Sie in unserem Artikel über die Konsumtrends

Coffret de confitures orgines
Coffret de confitures orgines
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Die Marke Confitures à l’Ancienne: das lebendige Know-how der französischen Konfitüretradition!

In Frankreich und weltweit wird die kulinarische Tradition weiterhin geschützt oder gar als Qualitätsbeweis hervorgehoben.

Unsere Marke Les Confitures à l’Ancienne verkörpert diese Authentizität der Geschmäcker und Rezepte:

  • aus den besten Gegenden stammendes Obst, das für seine Konfitüremerkmale ausgewählt wurde,
  • traditionelle Rezepte „à l’Ancienne“: mit 50% Obstgehalt und Rohrzucker,
  • Zubereitung im Kupferkessel in kleinen Mengen und im Dampfbad, um die Merkmale unseres Obstes zu erhalten,
  • bedarfsgerechte Gläserformate: vom Portionsglas für das Hotelgewerbe oder Ihre Präsentkörbe über die Normalgröße für den Verkauf in Ihren Geschäften oder im e-Commerce bis zu 1 kg-Gläsern für Catering und Gastronomie.
  • ein Packaging, das sich an unsere Geschichte anlehnt: mit diesem Kraftpapier, das die ersten Verpackungen im 20. Jahrhundert verkörpert, und der Haube, die von den ersten Konfitüregläsern ohne Deckel übernommen wurde.

Um mehr über die Marke Les Confitures à l’Ancienne zu erfahren: vgl. die Seite der Gastronomie-Kollektion

Parallel zur Wahrung des Berufsstands des Konfitüremachers haben wir unsere Gastronomieangebot entwickelt, um dem Bedarf unserer Kunden jederzeit gerecht zu werden:

  • Würzmittel für das herzhaftes Frühstück, den Brunch: Senf und Mayonnaise à la Française, Ketchup
  • Honig, Ahornsirup und Brotaufstrich: für Brot, Crepes und leckere Waffeln
  • Kompotte: à l’Ancienne und mit Stücken ganz wie zu Hause
  • Kakaopulver und Tee: für warme Getränke, die bestens zum Brot passen!

Wie den Erwartungen mit dieser traditionellen, authentischen und lebendigen Reihe nicht gerecht werden? Laden Sie den Katalog herunter und machen Sie sich mit allen Geschmacksnoten vertraut

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