Die Konfitüren Made in France, ein anerkanntes gastronomisches Know-how

von | Kunst der Marmelade

19

September 2018

Viele Länder verzehren und fertigen Konfitüren, und andere wiederum kennen diese Tradition nicht. Das Made in France erfreut sich jedoch weiterhin überall in der Welt dank der Qualität und des gastronomischen Know-hows eines hohes Ansehens. Andrésy Confitures bieten sich weiterhin interessante Möglichkeiten auf dem Exportmarkt.

Die Konfitüre stammt nicht von gestern! Im Jahre 73 sprach der römische Naturforscher Plinius der Ältere in seiner Naturgeschichte über die Art und Weise, wie Obst aber auch Gemüse haltbar gemacht werden können. Man legte sie in Honig, Wein, Traubenmost oder Essig. Später dann haben Rohrzucker und die Rübe die Herstellung der Konfitüren in Europa und in Frankreich verändert.

Konfitüren, eine süße Geschichte

Im Mittelalter entdeckten die Kreuzritter den Rohzucker in Syrien und brachten ihn nach Frankreich mit. Aber dieses Produkt war teuer und die Konfitüre bleibt ein seltenes Produkt, das reichen oder Kranken vorbehalten ist.

Der Rübenzucker ermöglichte es dann, die Konfitüre populär zu machen. Nach mehreren industriellen Extraktionstests in Frankreich und in Deutschland nimmt sich Napoleon Bonaparte dieser Sache an. 1811 fördert er in Ermangelung des Rohrzuckers der Antillen aufgrund der von den Engländern ausgeübten Handelssperre den Anbau und die Forschung auf dem Territorium. Ein Jahr später gelingt es dem Chemiker Jean-Baptiste Quéruel, Rübenzucker industriell zu extrahieren.

Dank dieses kostengünstigeren Zuckers konnten die Hausfrauen nun die Sommerfrüchte einkochen, um sie im Winter zu genießen, und wurde die Konfitüre im Handumdrehen eine weit verbreitete Leckerei.

Heute nun folgen die Konfitürehersteller der Entwicklung des Geschmacks der Verbraucher auf der Suche nach einer gesünderen und zuckerärmeren Ernährung. Neue Süßmittel wurden mit Getreide-, Aloe Vera-, Agave-, Stevia-Sirup, … entwickelt.

Einige Rezepte aus anderen Teilen der Welt

Die Konfitüre ist folglich aus dem Bedarf der Haltbarmachung des Obstes von einer Jahreszeit zur anderen heraus entstanden. In bestimmten Länder mit einem tropischen oder äquatorialen Klima war dies nicht erforderlich, da sie das ganze Jahre über über Obst verfügen. In ihrer Kultur ist die Konfitüre nahezu unbekannt. Westeuropa hingegen belegt weltweit für den Verzehr von Konfitüren den ersten Platz (Italien, Deutschland, Belgien, Großbritannien, Spanien) und die Rezepte sind in Abhängigkeit vom Land nicht unbedingt dieselben.

In Osteuropa ist die Pflaumenkonfitüre dickflüssig wie unser Backpflaumenaufstrich aber ohne Zucker. In Rumänien verzehrt man die „Dulceata” aus grünen Wallnüssen, die in einem Zuckersirup eingelegt werden. Die Russen stellen den „Varenie” mit ganzen gekochten Früchten her und verwenden in Abhängigkeit von der Region: Kienäpfel, Moltebeere (gelbe Beere), Melone, Ranet (kleiner Apfel), Sanddorn, rote Johannisbeere, …

In der Türkei serviert man die schwarze Kirschen- oder Orangenkonfitüre mit einem Käse namens Kaymak. Es gibt auch Feigen-, Bergamotten-, Zitronenrezepte, … die mit italienischem Käse oder auch als Dessert in Backwaren verzehrt werden.

In Australien findet man die Pflaumenkonfitüre Kakadu und Rosella-Konfitüre. Und nicht zu vergessen die „Vegemite”, die sich in Anbetracht ihres Vitamin B-Gehalts einen Namen gemacht hat. Es handelt sich um einen schwarzen Brotaufstrich auf der Grundlage eines Fruchtkonzentrats, Bierhefe, Gewürzen und Fruchtextrakten.

In den USA und in Kanada erfreut sich der Ahornsirup ebenso wie die Sandwichs mit Erdnussbutter großer Beliebtheit. In Guyana wiederum bereitet man den Bissap, eine Sorte des Hibiskus mit roter Färbung, zu.

Das traditionelle Know-how und der Touch Made in France

Die weltweite Begeisterung für die Konfitüren Made in France

Frankreich ist in Europa im Sektor der Konfitüren und Kompotte mit 6300 Arbeitnehmern, die 2015 im Bereich der Obstverarbeitung tätig waren, marktführend. (Quelle: Xerfi). Auf dem Exportmarkt verarbeiteter Früchte, der sich zu 50 % aus Konfitüren und Kompotten zusammensetzt, belegt Frankreich nach der Türkei und vor Italien den zweiten Rang. 2016 erzielten die französischen Akteure dieses Sektors 20 % ihres Umsatzes im Export (+ 2,4%) mit mehr als 40% (wertmäßig) in Großbritannien, Deutschland, Belgien, Spanien und auch in den USA und in Japan.

Dies belegt, das sich die Konfitüre Made in France auch außerhalb der Grenzen Frankreich großer Beliebtheit erfreut.

Gelegenheiten eine besseren Positionierung mit Andrésy Confitures

Vom Potenzial der ausländischen Märkte überzeugt, verfolgt Andrésy ihren Entwicklungskurs auf dem Exportmarkt weiter Man findet ihre Konfitüren in den großen Hotels und Gourmetläden in der Schweiz, in Belgien, in Italien, in Deutschland aber auch in Marokko, in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Vielversprechende Territorien wie Asien, Skandinavien und die baltischen Länder sind noch zu erobern.

Als Marktführer auf dem Markt der Luxushotels stellt das Unternehmen bedarfsgerechte Rezepte her, die der Kultur der Länder Rechnung tragen und im gleichen Zuge das traditionelle Know-how und ihren Touch Made in France aufwerten.

Es stellt sich auch neuen Herausforderungen, indem es die großen Chefköche und Fachleute im Hotelgewerbe beliefert, deren Kunden Premium-, Bio-Konfitüren mit 100 % Obstgehalt und weniger Zucker auf dem Frühstückstisch sehen wollen.

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